telefonische Beratung

Sowohl die Erstberatung als auch Folgetermine können wir gerne bequem und sicher per Telefon durchführen.

online-Beratung

Unkompliziert und sicher. Buchen Sie Ihren Beratungstermin als online-Sitzung. Sie erhalten nach Buchung einen Einladungslink zum Beratungsgespräch. Die Installation von software ist nicht erforderlich.

Beratung vor Ort

Gerne beraten wir in einem persönlichen Beratungsgespräch in unserer Kanzlei. Wir bitten um Verständnis, dass insoweit derzeit die 3G-Regel gilt (geimpft, genesen, getestet).

Rechtsanwälte

Andreas Klug

Rechtsanwalt. Fachanwalt für Familienecht

Abschira Kontny

Rechtsanwältin. Spezialistin für Familiensachen mit Auslandsbezug

Anja Froehlich

Rechtsanwältin. Fachanwältin für Familienrecht

Wir machen Familienrecht. Ausschließlich.

aus der Rechtsprechung

Auch bei kleinen Kindern beinhaltet der Umgang regelmäßig auch […]
Im Rahmen einer konkreten Bedarfsbemessung ist der eheangemessene Unterhaltsbedarf […]
Kümmert sich ein sorgeberechtigter Elternteil einerseits nicht um die […]

Rechtsanwalt für Familienrecht in Köln

Wir sind spezialisiert auf Ihr Problem im Familienrecht 

Das Familienrecht umfasst die Rechtsverhältnisse von Personen, die durch Ehe, Partnerschaft, Kindschaftsverhältnis oder Verwandschaft verbunden sind. Neben der Durchführung der Scheidung oder der Aufhebung der Lebenspartnerschaft geht es um Problematiken wie Güterrecht, Zugewinn, Unterhalt, Rente, Umgang, Sorgerecht, Vaterschaft, Adoption, Gewaltschutzverfahren, Hausratsteilung, Ehewohnung sowie auch Vormundschaft und Pflegschaft. Diese Themen können verflochten oder auch separat zu behandeln sein. Unser Leistungsangebot erstreckt sich von der Beratung oder Begutachtung, der Abfassung von Eheverträgen, Trennungs- oder Scheidungsfolgenvereinbarungen, die außergerichtliche Vertretung bis hin zur bundesweiten Prozeßführung. 

Umfangreiche Erfahrung und hohes Engagement, regelmäßige Fortbildung und Kenntnis der aktuellen Rechtsprechung gewährleisten eine optimale Bearbeitung Ihres Anliegens. Wir erachten es als unsere Aufgabe, die Belastungen, die mit einer familienrechtlichen Auseinandersetzung unvermeidlich einhergehen, möglichst gering zu halten. Dazu gehört, dass wir Ihnen die juristischen Fakten möglichst ohne vermeidbares „Juristendeutsch“ nahebringen und mit Ihnen denkbare Handlungsalternativen erörtern. 

Info

Scheidung

Eine Ehe kann dann geschieden werden, wenn sie gescheitert ist. Dies ist dann der Fall, wenn die Lebensgemeinschaft der Eheleute nicht mehr existiert und darüber hinaus auch nicht erwartet werden kann, dass sie wiederhergestellt wird. Ob eine Wiederherstellung der Lebensgemeinschaft erwartet werden kann, entscheidet der Richter unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles. Die Ehescheidung ist der gestaltende Akte des Familiengerichts, mit dem formell juristisch die Ehe beendet wird.

Daneben kommen mit der Aufhebung, Feststellung der Nichtigkeit und Annullierung aus formellen Gründen weitere Beendigungsgründe in Betracht. Allerdings sind diese äußerst selten. Selbstverständlich ist auch eine Trennung der Ehepartner ohne Durchführung einer Scheidung möglich, was regelmäßig aber zumindest eine rechtssichere Regelung der Verhältnisse erforderlich macht.

Im erweiterten Sinne bezieht sich der Ausdruck Scheidung auch auf gleichgeschlechtliche Ehen oder eingetragene Partnerschaften, nicht aber andere Lebensgemeinschaften. Diese Unterscheidung liegt darin begründet, dass das deutsche Recht die Ehe als eine auf lebenslange Dauer angelegte Institution bewertet, die unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes steht (Art. 6 GG). 

Wesentliches Indiz für die für eine Scheidung erforderliche Zerrüttung der Ehe ist meist die räumliche Trennung der Eheleute, obwohl dies nicht zwingend ist. Unwiderlegbar vermutet wird die Zerrüttung der Ehe, wenn die Ehegatten ein Jahr lang getrennt leben und beide Eheleute der Scheidung zustimmen oder wenn die Beteiligten bereits drei Jahre getrennt leben. Abzustellen ist dabei auf die Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft (§ 1353 BGB). 

Vor Ablauf des Trennungsjahres kann die Ehe nur geschieden werden, wenn die Fortsetzung der Ehe – und sei es nur auf dem Papier – für einen der Ehegatten eine unzumutbare Härte bedeuten würde. Daran, wann eine solche unzumutbare Härte vorliegt, werden sehr hohe Voraussetzungen gestellt. 

Das Amtsgericht – dort Familiengericht – ist das zuständige Gericht für die Scheidung. Hier besteht Anwaltszwang, was bedeutet, dass zumindest der Antragsteller einen Anwalt mit der Einreichung des Scheidungsantrages beauftragen muss. 

Ehevertrag

Ein Ehevertrag ist eine Vereinbarung zwischen Eheleuten, mit der diese ihre rechtlichen Beziehungen zueinander regeln können. Im Rahmen eines Ehevertrages können nicht nur güterrechtliche Vereinbarungen, sondern darüber hinaus in den Grenzen des Gesetzes sämtliche Inhalte sein, die die Ehegatten geregelt wissen wollen. Typischer Inhalt sind deshalb Vereinbarungen über das Vermögen, über Unterhalt, Hausrat, Benutzung der Ehewohnung für den Fall der Trennung oder Scheidung wie auch erbrechtliche Regelungen.

Eine Ehevertrag kann zu einem beliebigen Zeitpunkt abgeschlossen werden, also zum einen als vorsorgender Vertrag, als auch während intakter Ehe oder als Trennungsvereinbarung oder als Scheidungsfolgenvereinbarung. Soweit der Vertrag Regelungen zum Güterstand, zum Zugewinn, zum Versorgungsausgleich sowie vor einer möglichen Scheidung über nachehelichen Unterhalt enthalten soll, ist die Errichtung einer notariellen Urkunde erforderlich. Wegen der Tragweite der denkbaren Regelungen eines Ehevertrages, sollten die Inhalte ohnehin mit professioneller Unterstützung geregelt werden.

Getrenntleben

Das Kriterium des Getrenntlebens als Voraussetzung für die Scheidung ist erfüllt, wenn die Eheleute dauerhaft die „Trennung von Tisch und Bett“ praktizieren. Objektiv dürfen deshalb keinerlei gegenseitigen Versorgungsleistungen wie Waschen, Kochen, Einkaufen, Reinigungsarbeiten mehr erbracht werden. Auch das Schlafzimmer darf nicht mehr gemeinsam genutzt werden. Eine räumliche (häusliche) Trennung ist dagegen nicht zwingend erforderlich; auch gewisse Gemeinsamkeiten z.B. aufgrund der gemeinsamen Sorge für ein Kind sind unbeachtlich. 

Subjektiv muss ein Trennungswille bestehen. Eine Trennung liegt deshalb z.B. bei längeren berufsbedingten Abwesenheiten nicht vor. Versöhnungsversuche über einen Zeitraum von maximal drei Monaten unterbrechen regelmäßig nicht den Lauf des Trennungsjahres. 

de_DEGerman