steuerliche Berücksichtigung der Kosten für in-vitro-Fertilisation in gleichgeschlechter Partnerschaft

Kosten künstlicher Befruchtung sind außergewöhnliche Belastungen

Der BFH hat entschieden, dass Aufwendungen einer empfängnisunfähigen (unfruchtbaren) Frau für eine heterologe künstliche Befruchtung durch In-vitro-Fertilisation (IVF) auch dann insgesamt als außergewöhnliche Belastung (Krankheitskosten) zu berücksichtigen sind, wenn die Frau in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt.

Kosten sind insgesamt von § 33 EStG umfasst

Erfasst sind von diesen Kosten auch die Bereitstellung und Aufbereitung des Spendersamens, da die Behandlung insgesamt auf die Überwindung der krankheitsbedingten Störung gerichtet sind.

BFH, 05.10.2017, VI R 47/15

 

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